Montag, 19. November 2012

Tag 3 beim Töpfchen





Multnomah-Bett, trauuuuuuuuumhaft
Uaaaah, guten Morgen, Schäfchen. Ich habe herrlich geschlafen. Und weil am Sonntag ganz schön viel Familie zu Besuch bei meiner Gastgeberin war, habe ich den Tag einfach mit Schlafen und Lesen verbracht. So viele Menschen auf einem Haufen war mir dann doch zuviel.

Nun bin ich aber ausgeschlafen und muss euch unbedingt zeigen, was hier schon alles los war.






Erstmal frühstücken. Kuchen! Mjammi!
Geschirr brav wieder spülen

Bißchen Wäsche aufhängen, aber bitte nicht mich!



So, nun habe ich genug geholfen und muss euch dringend etwas zeigen.
Hier geschehen ja merkwürdige Dinge. Wäscheklammern so groß wie mein Kopf, Menschen die andauernd lachen wenn sie mich sehen, Wollknäul so groß wie zwei von mir. 
Aber!
Aaaaaaaaaaaaber!
Das wohl kurioseste ist, was sie hier mit den kleinen Sachen machen, mit denen "Tochter" spielt.
Barbie nennen sie das. So komische, total dünne (die haben doch bestimmt Hunger! Hätt ich bloß was von meinem Kuchen aufgehoben für das arme Ding) Püppchen. 
Die werden hier draußen aufbewahrt. Einige von euch wissen davon ja schon, aber ihr MÜSST das mit eigenen Augen gesehen haben. Ehrlich.
Diese arme, unterernährte Barbie hängt in der Hecke. Wieso? Nicole sagt, das wisse nur die Tochter. Aber sie lassen es hängen und wollen warten bis jemand vom "Museum of modern Art" vorbei kommt. Wasauchimmer das nun wieder heissen mag.
Nun seht selbst:



Barbie in Hecke, 2012, Künstler: "Tochter"

  
Auf diesen Schock brauchte ich erst einmal eine Erholungspause. Was liegt da näher, als beim Wolle sortieren zu helfen? Meine Gastgeberin tut sich anscheinend etwas schwer damit zu entscheiden, welches Garn von ihr mit in mein Tauschpaket darf. Mit fiele das leicht, ich würde ja einfach alle mitnehmen, aber dann ist kein Platz mehr für mich. Also halte ich mich da raus, schweige und schwelge. Sooooo schöööööön.



Danach gelüstete es mich nach etwas Abenteuer, also habe ich mich auf den Weg in die Garage gemacht. Wollte mein Hilfe anbieten. Bin ja nicht nur ein wollsüchtiges Mädchen, sondern auch ne kleine Motorbiene:
Ich hab schnell einsehen müssen, daß entweder das Auto zu groß oder ich aber zu klein bin. Hmpf. Diskriminierung. Und was DANN geschah, also... ich weiß auch nicht, wie ich mich hinreißen lassen konnte. Ehrlich nicht. Auf einmal lag ich da. Keine Ahnung, wieso. *flöt*



Dita van Girlse.








On the road again...
Das war es dann auch schon von mir hier bei Nicole. Schöne Tage hatte ich, mein Köfferchen ist gepackt und nun freue ich mich auf meine nächste Gastgeberin.
Barbie in der Hecke, "Tochter" und Nicole haben mir aufgetragen euch liebe Grüße auszurichten.

Das nächste Mal melde ich mich dann schon von Gaby aus. Wohin meine Reise mich ungefähr führen wird auf Etappe 2 seht ihr hier:







Etappe 2: von Nicole zu Gaby - 339 km



Kommentare:

  1. Liebes Sackgirl,

    na da hast Du aber eine tolle Gastgeberin, die Dir sogar Ihr Multnomah-Tuch ausleiht. Aber wie ich sehe, benimmst Du Dich gut und hilfst sogar im Haushalt.
    Auch als Dita von Girlse machst Du Dich gut (und ich bin froh, dass Du so anständig bist und die Unterwäsche angelassen hast ;-) )

    LG Lil

    AntwortenLöschen
  2. wow, Sackgirl, da hast du ja tolle Abenteuer überstanden, jetzt kannst du dich ja auf den Reise zu gaby erholen. Ich bin gespannt, was du dort alles machst. Du hast ja ein tolles, warmes, weich gepolstetes "Reisemobil". Gute Reise zur Gabi und
    ich freue mich auch schon auf Dich, aber es dauert ja noch ein Weilchen, bis ich Dich bei mir begüssen kann.
    LG Marga

    AntwortenLöschen